Jüdisches Leben in Reken



Der Infovortrag, unterstützt durch eine Power-Point-Präsentation, wurde von Ulrich Hengemühle und Hermann-Josef Holthausen vom Heimatverein Reken vorgetragen.

Durch mühevolle Recherche haben sich die beiden tief in die meist sehr tragisch verlaufenden Lebensläufe der in Reken lebenden jüdischen Familienmitgliedern eingearbeitet. Wer sich dafür interessiert, findet auf unserer Internetseite unter Galerie „Altes Reken“ weitere Informationen zum Nachlesen bzw. in der Bücherei St. Heinrich auch ein Buch zum Auszuleihen, in dem die Schicksale der Familien beschrieben sind.

 

Was aber hier in meinen Augen unbedingt erwähnt sein muss, ist das bedrückende und auch traurige Gefühl, das die Zuhörer hatten, wenn doch sehr plastisch erzählt wurde, was Menschen anderen Menschen in der Zeit angetan haben, weil sie einen anderen Glauben hatten. Von Ausgrenzung, Denunzierung, Verleumdung, bis hin zur Entziehung der Lebensgrundlage, Vertreibung, Deportation, Hinrichtung bzw. Treiben in den Suizid-Tod. Das Traurige ist, das alles geschah in allen Städten und Dörfern in Deutschland. Es gab sicherlich auch mutige Menschen, die „verbotenerweise“ jüdische Mitbewohner versteckt oder ihnen zur Flucht verholfen haben. Die waren aber leider in der Minderheit.   



Der Infovortrag am 18.03.2025 über „Jüdisches Leben in Reken“

wurde vom 39 Personen besucht.


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