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Jüdisches Leben in Reken



Der Infovortrag, unterstützt durch eine Power-Point-Präsentation, wurde von Ulrich Hengemühle und Hermann-Josef Holthausen vom Heimatverein Reken vorgetragen.

Durch mühevolle Recherche haben sich die beiden tief in die meist sehr tragisch verlaufenden Lebensläufe der in Reken lebenden jüdischen Familienmitgliedern eingearbeitet. Wer sich dafür interessiert, findet auf unserer Internetseite unter Galerie „Altes Reken“ weitere Informationen zum Nachlesen bzw. in der Bücherei St. Heinrich auch ein Buch zum Auszuleihen, in dem die Schicksale der Familien beschrieben sind.

 

Was aber hier in meinen Augen unbedingt erwähnt sein muss, ist das bedrückende und auch traurige Gefühl, das die Zuhörer hatten, wenn doch sehr plastisch erzählt wurde, was Menschen anderen Menschen in der Zeit angetan haben, weil sie einen anderen Glauben hatten. Von Ausgrenzung, Denunzierung, Verleumdung, bis hin zur Entziehung der Lebensgrundlage, Vertreibung, Deportation, Hinrichtung bzw. Treiben in den Suizid-Tod. Das Traurige ist, das alles geschah in allen Städten und Dörfern in Deutschland. Es gab sicherlich auch mutige Menschen, die „verbotenerweise“ jüdische Mitbewohner versteckt oder ihnen zur Flucht verholfen haben. Die waren aber leider in der Minderheit.   



Der Infovortrag am 18.03.2025 über „Jüdisches Leben in Reken“

wurde vom 39 Personen besucht.


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Weitere Veranstaltungen

von C. Rösing 25. Februar 2025
„Bestattungsvorsorge und Bestattungsmöglichkeiten“ Der Infovortrag am 25.02.2025 von Roland Dengler wurde vom 47 Personen besucht. Das Thema eigener Tod wird gern aus dem eigenen Denken weggeschoben. Es empfiehlt sich aber dafür vorzusorgen! Für die Hinterbliebenen (Kinder, Ehepartner) ist es eh nicht leicht, wenn plötzlich ein geliebter Mensch verstirbt. Dann ist es gut, wenn es einen Bestattungsvorsorgeordner gibt, in dem das Wichtigste vorbereitet liegt. Vollmachten z.B. für Bankkonten, Behörden, Gesundheitsfürsorge, Auflistung, wo welche Anträge zu stellen sind, z.B. für Versicherungsleistungen. Wer eine Betreuungsverfügung hat, ob es ein Testament gibt und wo es hinterlegt ist. Auflistung aus Forderungen oder Verträgen, Aufstellung von Schulden und Verpflichtungen, oder wo man Wichtiges findet: Personalausweis, Geburtsurkunde (bei Ledigen), Heiratsurkunde (bei Verheirateten), ggfs. Sterbeurkunde des Ehepartners, Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk (bei Geschiedenen). Ebenfalls bietet auch jeder Bestatter die Möglichkeit im Vorfeld ein Treuhandkonto mit Bestattungsvorsorgevertrag anzulegen. Darauf kann man das nötige Kapital vorher einzahlen und Wünsche zur eigenen Bestattung hinterlegen: Welche Gäste (Adressen) sollen eingeladen werden. Soll die Beerdigung durch einen Priester oder Trauerredner begleitet werden? Mit oder ohne Eucharistiefeier, welche Musik oder welche Lieder sollen gespielt oder gesungen werden? Welcher Sarg oder welche Blumen soll/en es sein, möchte man aufgebahrt werden, damit sich nahestehende Menschen noch verabschieden können oder nicht, Welche Bestattungsart wird gewünscht? Möchte man lieber eine Erdbestattung mit Wahl-Grab (zweistellig), Reihengrab (einstellig), Rasengrab (ein- oder zweistellig) oder anonyme Erdbestattung (in Reken nicht möglich). Möchte man lieber eine Feuerbestattung mit Urnengrab (zweistellig), Urnenreihengrab (einstellig), Rasengrab (ein- oder zweistellig), Urnenbeisetzung unter Bäumen, Beisetzung im Ruheforst (Coesfeld, Familien- oder Gemeinschaftsbaum, Einzelbaum) Anonyme Feuerbestattung (nicht in Reken möglich), Asche-Verstreuung (z.B. auf dem Waldfriedhof in Borken), (anonyme) Seebestattung, Diamantbestattung (in der Schweiz möglich). Was gut vorbereitet ist, erleichtert den Angehörigen die Organisation der Beerdigung und ggfs. auch deren Bezahlung.
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Stephan Emunds, Cäcillia Rösing, Gertrud Mühlhans, Manfred Uhlenbruch, Helga Wienkötter, Edeltraud Burkart, Birgit Sander, Elisabeth Niewerth, Agnes Pierick, Marita Kuckuck, Monika Löcken, nicht im Bild Antje Teda Bayer, (von links nach rechts)
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